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24
Aug |
Chatroulette als Marketingplattform posted by Jan Denia |
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Nichts ist viraler als das Internet. Und nichts im Internet ist viraler als neue Trends. Und und kein Trend im Internet war zuletzt öfters durch irgendwelche Videos, Nachrichten oder Skandale im öffentlichen Ohr wie Chatroulette. Der Auflistung zufolge liegt es eigentlich auf der Hand, dass man Chatroulette auch als Marketingplattform nutzen könnte, beziehungsweise sollte. Der Kinofilm „The Last Exorcism“ hat sich da wohl dieselben Ideen einfallen lassen und großartig umgesetzt. Viele Chatroulette-User der letzten Tage werden auf ihrem Bildschirm ein nettes, süßes Mädel entdeckt haben, welche bereit war etwas Kleidung abzulegen – was zieht denn schon besser als das?! Eben. Also, die junge Frau beginnt am obersten Knopf ihrer Bluse als sich ihre Augen nach innen drehen und ihr Gesicht einer hässlichen Fratze weicht. Am Ende bleibt dem geschockten Zuschauer nur noch die Url thelastexorcism.com. Da mit den paar Kontakten, die man über Chatroulette zufällig zugetragen bekommt, noch keine herausragende Marketingleistung zu erwarten ist war von vornherein klar. Den Rest erledigte jedoch das Internet via youtube. Hier eins der Videos, die die Reaktionen auf das „Dämonen-Video“ zeigen. |
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23
Aug |
Hornbach wirbt mit Kurzfilm posted by Jan Denia |
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Nicht mehr ganz neu aber trotzdem großartig. Was ich Ihnen heute präsentieren möchte ist ein Kurzfilm von Hornbach. Im Großen und Ganzen primär auch wirklich ein Kurzfilm, Hornbach selbst, als kommunizierte Werbebotschaft, findet gar nicht so viel Platz. Eher so das Gefühl, der Gedanke und alles drum herum lässt die Botschaft mitschwingen, gesetzt den Fall man führt sich das Filmchen in seiner ganzen stark neun-minütigen Pracht zu Gemüte. Ich persönlich fühle mich persönlich positiv erfrischt von dieser etwas anderen Art der Kommunikation und Publikation. Schauen Sie es sich einfach mal an. Im KlonBlog finden Sie noch eine weitere und umfangreichere Abhandlung zu dieser Kampagne die, so wie sie dort dokumentiert wird, jedoch leider vollständig an mir vorüberzog. |
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22
Aug |
Carlton Draught wirbt in Zeitlupe posted by Jan Denia |
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Das scheint das Wochenende der unbekannten Marken zu werden, zumindest wenn es um mich geht. Hier habe ich nun eine Kampagne einer amerikanischen (?) Biersorte gefunden, die auf erfrischen andere Weise auf ihr Produkt aufmerksam machen möchte. Nicht, dass es etwas Revolutionäres wäre einen Spot in Slow Motion auszustrahlen, doch hat er irgendwie etwas: Zum einen schöne Bilder, da ich finde, dass flüssige Massen in Zeitlupe einfach super aussehen und zum anderen verfolgt diesen Clip eine gute Portion Selbstironie, welche ihn herrlich sympathisch macht. Ich will gar nicht zu viel erzählen, lustig ist er nämlich auch, irgendwie. Ach, und ein Tipp, hören Sie mal auf den „Liedtext“ :-) |
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20
Aug |
Mächtig männliche Werbung: Dayton Boots Still Rugged posted by Jan Denia |
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Dayton Boots, wer sie kennt kann sich glücklich schätzen, ich für meinen Teil jedoch kannte sie bisher noch nicht. Was wohl eindeutig ein Fehler war, jetzt wo ich deren aktuelle Plakatkampagne sehe. Mit einem gewissen Charme, Selbstironie und vollkommen überzogener Produktdarstellung gepaart mit tollem Plakatdesign ist, wie ich finde, eine schön anzusehende Kampagne entstanden. Die auf alt gemachten Plakate sind meist alte Schwarz-Weiß-Fotografien mit einem „poserhaften“ Spruch darüber. So prangt zum Beispiel über einer Fotografie auf der ein Holzfäller triumphierend über einem „erlegten“ Baum posiert der Spruch „We Helped Your Grandad Get Laid“. Ja. Ich musste schmunzeln. Dieser Stil also zieht sich durch die Kampagne. Mir gefällt’s, aber machen Sie sich doch einfach Ihr eigenes Bild. Plakate gibt’s hier in meiner Quelle. |
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19
Aug |
Dramatische VW-Werbung posted by Jan Denia |
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Dass die Agentur um VW nicht auf den Kopf gefallen ist wurde uns schon durch viele Beispiele glaubhaft gemacht. Heute jedoch habe ich seit langem mal wieder einen Spot der Wolfsburger gesehen, den ich Wert finde mit Ihnen zu teilen. Der sehr dramatische TV-Spot dreht sich um den Alltag eines Mannes im mittleren Alter, der befürchtet, dass seine Frau ihn betrügt. Die kleine Geschichte wird erzählt bis sie kurz vor dem Ende des “Kurzfilms” zu ihrem Höhepunkt kommt. Ein absolut sehenswertes Stück Werbung und dramaturgisch hochwertig geführtes Drehbuch. |
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9
Aug |
Kreatives Bewerbungsvideo: Der Webdesign-Rap posted by Sascha Schnitzer |
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Bewerbungen sind auch Werbung – für die eigene Person und die angebotenen Dienstleistungen. Dementsprechend gilt es auch hier, durch Kreativität Aufmerksamkeit zu erregen. Der amerikanische Webdesigner Dave Berzack ist hierfür auf eine ganz besondere Idee gekommen: Er gestaltete sein Bewerbungsvideo als Hip-Hop-Musik-Video, in dem er seine Vorzüge rappt. Geschickt baut er die IT-Kürzel in seine Reime ein und bildet eine Message heraus: Ich möchte, dass SIE mehr Geld verdienen! Diese Werbebotschaft dürfte sicher bei dem ein oder anderen Personaler gut ankommen – vor allem bleibt sie aber im Gedächtnis hängen, und das ist schließlich sowohl für eine Bewerbung als auch für Werbung generell bereits die halbe Miete. |
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3
Aug |
Bierwerbung – Von „Sex Sells“ bis hin zu purer Theatralik posted by Jan Denia |
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Wie es der Zufall so will fielen mir heute drei aktuelle Bier-Reklame-Spots in die Hände, die ich allesamt äußerst gelungen finde. Jede hat ihre eigene Botschaft, jede ihre Zielgruppe und doch vermarkten alle irgendwo das selbe Produkt. Ich für meinen Teil finde das äußerst spannend. Bei den drei behandelten Biermarken geht es im ersten Spot um „Hirter“, im Zweiten um „Strongbow“ und im letzten (mal wieder) um „Heineken. Sehen wir davon ab, dass mir „Hirter“ als Biermarke absolut nichts sagt sind die andern beiden – zumindest in meiner kleinen, beschaulichen Welt – Kultmarken, wo sich ja bekanntlich bestens über Geschmack streiten lässt. „Hart, Härter, Hirter“ Der erste Vertreter kommt mit einer interessanten „sex sells“-Mischung daher. Der Versuch der Darstellung einer Alltagssituation schlägt zumindest was meinen Alltag angeht leider fehl doch erfreue ich mich an dem Gedanken und das reicht ja schon. Wir haben hier also zwei Endzwanziger mit klarem Motiv, dazu kommt `ne Flasche Hirter und der Abend ist perfekt. „Bowtime – Hard Earned“ Hier ist alles irgendwie ein wenig anders. Ok, ich untertreibe maßlos, ich geb’s zu. Der Werbespot der Marke Bowtime setzt vollkommen auf Theatralik, große Szenarien und „Ehre“. Alles findet in einer großen Halle, gefüllt mit Hunderten, statt, in der drei ihrer Zunft für deren besondere Leistung geehrt werden. Man erkennt schnell, dass es sich bei allen Anwesenden um maßgeblich beteiligte an der Bierproduktion handelt. Kernaussage des Spots ist, wie ich es verstehe, einfach das große Ganze, die Zusammengehörigkeit, der Respekt vor dem Bier, die Ehre es brauen zu dürfen und die Erzeugung eines Dankbarkeitsgefühl ein derartiges Produkt kaufen zu dürfen. Nette Idee, ich mag’s: „Heineken – The Tube“ Heineken mal wieder. Kaum jemand versteht die Männerwelt so gut, wie sie. Erst das „Men with Talents“, dann der begehbare Kühlschrank, kurz darauf der gehende Kühlschrank und jetzt die „Bier-Tube“. Letzteres ist ein System aus Druckluftkanälen, die die Dose Bier an jeden Ort transportieren, wo Mann sie gerade brauch. Ob im Wohnzimmer, im Schlaf-, Badezimmer oder am Grill im Garten. Klare Produktwerbung findet, wie auch bei den anderen Spots, nicht statt. Viel mehr wirbt auch dieser Spot mit Emotionen. Die Gemeinschaft beim Biertrinken und die Sympathie der Marke. Im Endeffekt entscheidet ja nur selten der Geschmack sondern das, was man damit verbindet. So, das waren nun drei Spots zu drei Marken des „eigentlich“ selben Produkts, die kaum unterschiedlicher sein konnten und trotzdem, für ihren Zweck, das erfüllen, was erfüllt werden soll – und zwar die Transferierung eines Images, einer Marke, eines Gefühls beim Trinken des Biers. |
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2
Aug |
Aus Raider wird jetzt Twix – sonst ändert sicht nichts (1991) posted by Jan Denia |
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Na das waren noch Zeiten als Twix noch Raider hieß. Heutzutage kein Begriff mehr erinnern sich zumindest noch alle heute mindestens über 25-Jährigen an das „Damals“. Was im Endeffekt die Mars Inc. tatsächlich dazu bewegte den Riegel umzubennen wird wohl ein Gehemnis bleiben, doch sicher ist, dass eine groß angelegte Marketingkampagne zu dem Thema gestartet wurde. Dass Raider bzw. Twix keinen großen Imageschaden zu erleiden hatte ist bekannt, viel eher ist zu erwarten, dass der selbstgeschaffene Grund für diese Kampagne zum einen die Bekanntheit und zum andern die Beliebtheit des Schoko-Karamel-Riegels gesteigert hat. |
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31
Jul |
DieHard Batterie unter Extrembelastung posted by Jan Denia |
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Werbung für Batterien war bisher nie so der absolute Renner. Ich erinnere mich da Beckenspielende Hasen im Duracell-Dauerbetrieb und andere „laaaang“-anhaltende Aktionen. Jedoch so richtig vom Hocker hat einen das ja nie gerissen. Amis sehen das Ding mit der Werbung ja allgemein etwas ausgefallener, so auch die Hersteller der Batterie-Marke „DieHard“ – was so viel heißt wie „Stirbt kaum“. Um die Leistung ihrer (Auto-)Batterie unter Beweis zu stellen wurden zwei Experimente in Imagespots verpackt und eindrücklich auf dicke Hose gemacht. Im ersten werden hierbei 24 Autos über ein Keyboard mit 1 (!) Batterie verbunden inklusive coolem Beiwerk. Ein Künstler, den ich nicht kenne, spielt dann eine Melodie mit den Hupen der 24 Wägen. Am Ende des Spots werden die ganzen in Reihe geschalteten Autos mit Hilfe dieser 1 Batterie gestartet. Das zweite Video, ob es eindrucksvoller ist oder nicht, findet in der Mojave-Wüste statt. Hier wird die Batterie mit einem Großkalibergewehr beschossen, woraufhin sie selbstverständlich zerplatzt. Gag hierbei: selbst danach hat sie noch genug Leistung einen SUV zu starten. Einfach mal anschauen: |
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29
Jul |
D.vice zeigt uns seine befriedigten Kunden posted by Jan Denia |
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So, jetzt gehen wir mal geschwind in einen in der Gesellschaft etwas dubioseren Bereich über den, zumindest in Deutschland, nicht wirklich öffentlich gesprochen wird. So hat es auch Werbung mit derartigen Inhalten immer etwas schwerer Medien zu finden, wo diese platziert werden können. Aus Neuseeland kommt nun eine Idee, die gerade dies, wie ich finde, meisterlich löst. Ob in Neuseeland jedoch die Uhren anders ticken oder es trotzdem kaum Anklang finden wird kann ich nicht ausmachen. Auf den ersten Blick wirkt die Situation auf den Plakaten äußerst alltäglich, bis auf die Ausnahme, dass mindestens eine Person pro Bild äußerst zufrieden (satisfied) dreinblickt. Mit der schlichten Platzierung eines Produkttitels und dessen Preis inklusive dem Ort wo man es dann erhalten kann folgt die Erklärung auf dem Fuß. Ich für meinen Teil musste über diese Printkampagne herrlich schmunzeln, jedoch weiß ich auch, dass das viele anders sehen können. Sei gesagt, ich beleuchte hier jedoch die Qualität der Werbung, weder die der Produkte oder sonst irgendwas. Bilder gibt’s mal wieder in der Quelle! p.s. was mir gerade noch einfällt. Mal schön Werbung für solche Produkte ohne das standardisierte “sex sells” zu sehen! :-) |
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